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Bas Böttcher zu Gast

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eingestellt am 28.11.2016

"Und lerne ich eine Sprache neu kennen, dann lehrt mich die Sprache, mich neu zu kennen. Das macht die Sprache – die Macht der Sprache."

Der Slam-Pionier, wie ihn die NZZ bezeichnete, war im Rahmen einer Lesung zu Gast an der RHS. Wobei Lesung nicht ganz korrekt ist, denn der 41jährige Mitbegründer der deutschen Poetry-Slam-Szene beherrscht seine Texte aus dem Kopf. Und das macht für sein Programm durchaus Sinn, lebt es doch von der Interaktion mit dem Publikum: Nennt mir ein Thema und ich liefere den passenden Text dazu. Donald Trump, Tod, Liebe, Berlin, kein Problem.

Für die Schüler der 9. und 10. Klassen Anlass genug, gemeinsam mit dem "Reisenden in Sachen Lyrik" den Umgang mit Sprache und Literatur neu zu definieren. Was mache ich mit Sprache, was macht Sprache mit mir? Lyrik 2.0 - oder ein Blick auf das eigene Ich im 21. Jahrhundert. Angepasst an die Gewohnheiten der Jugendlichen. Analyse und Interpretation kann auch Spaß machen. Das sollte auch das Ziel der Veranstaltung sein, organisiert durch Frau Otto-Frömberg, mit freundlicher Unterstützung durch den Förderverein unserer Schule. Auch mit einem kleinen Hintergedanken hin zum Produktiven, im kommenden Jahr wird es an unserer Schule den ersten Poetry-Slam-Wettbewerb geben.

Poetry Slam – Das macht die Sprache – Die Macht der Sprache

Am Montag, d. 28.11.2016, schleuderte Poetry – Slammer Bas Böttcher seine Eigenkreationen aus Wörtern durch die Aula unserer Schule.

Mit einer gesunden Mischung aus Fragen und Texten begeisterte er die Schüler der 9. und 10. Klasse. Auf unserer Reise durch die Welt des Poetry Slams erfuhren wir jede Menge über diese Form der Verarbeitung und Präsentation von Poesie. Besonders ansprechend war für mich, dass Bas Böttcher sein interessiertes und „helles“ Publikum an seiner Darbietung aktiv teilhaben ließ und sich offen unseren Fragen stellte.

Er gab uns auch einen Einblick in seine Tätigkeit als „reisender Poet“ und verbreitete eine lockere und positive Stimmung. Seine vorgestellten Gedichte beinhalteten die verschiedensten Themen, die der erfolgreiche Slammer aus neuen, spannenden Blickwinkeln betrachtete. Zu hören waren beeindruckende Werke in Pseudosprache, wie auch in anderen Betrachtungen von Sprache und Inhalt.

- Was ist das überhaupt? Das ist doch voll doof. Irgendwelche komischen Gedichte. – Was vorher für den ein oder anderen öde und uncool war, stellte sich nach Böttchers Auftritt doch bei den meisten als recht interessant und „voll cool“ heraus.

Doch nach 1 ½ h Poetry Slam brauchte zumindest ich erstmal etwas Zeit um den faszinierenden Wortschwall zu verarbeiten.

Wenn ich jetzt auf die Vorstellung von Bas Böttcher zurückblicke, muss ich schon sagen, dass diese Art Poesie zu verformen und anderen weiterzugeben sehr beeindruckend ist und viel abwechslungsreicher, als das starre Rezitieren von Gedichten. Ich werde mich noch weiter gerne damit beschäftigen und freue mich darauf, wenn es bald wieder heißt:

Poetry Slam – Das macht die Sprache – Die Macht der Sprache

Theresa Denecke / 9a

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