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Hilde nervt

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Hilde ist unser Schulgespenst, sie lebt nicht nur in der Schule, sie lebt die Schule. Ab und zu taucht sie auf und bemerkt im Schulalltag Dinge, die sie nicht kennt oder die ihr eigenartig vorkommen. Und dann kann sie einfach nicht anders und muss mal reden ...

Hilde Donnerstag, 6. Dezember 2018 von Hilde

Zutaten: Zucker, Glukosesirup, Wasser, Säuerungsmittel: Citronensäure, Aroma, Farbstoffe: E100, E120, E171, das alles zusammen ergibt eine Zuckerstange. Und die gab es in dieser Woche gleich im Hunderterpack. Unsere Elfer verkauften in den großen Pausen das Zuckerwerk an alle, die am Nikolaustag einen Freund oder eine Freundin mit einem Schirmchen in rot und weiß sowie einer kleinen Nachricht überraschen wollten. Sogar die Übergabe organisierten die 11er selbst. Auch in den Fächern im Lehrerzimmer konnte man das ein oder andere Schirmchen entdecken. Dass mit dem eingenommenen Geld der Abiball 2020 kofinanziert werden soll, ist dabei nur eine kleine Randnotiz. Ich finde, eine feine Aktion. Könnte zur Tradition werden.

Archiv 2018

  • Hilde Freitag, 16. November 2018 von Hilde

    I bims. Hilde. Damit bin ich zwar nicht up to date, aber egal, dieser Preisträger aus dem letzten Jahr spiegelt ja d a s Sprachgefühl genauso wenig wieder wie „Ehrenmann“ oder die „Ehrenfrau“. Das bzw. die Jugendworte des Jahres, gekürt von einer 21köpfigen Jury des Langenscheidt-Verlages. Der Verlag, der den meisten an unserer Schule durch die rollenden Einkaufswagen voller Englisch-Wörterbücher bekannt sein dürfte, fühlt sich alljährlich berufen, nachzuweisen, wie Jugendliche heutzutage reden. Nur tun sie das so nicht. Kein Mensch sagt „I bims“ oder verwendet das zweitplatzierte „Glucose-haltig“ als Synonym für „süß“. Oder „lindnern“, in Bezug auf den Rückzug der FDP aus der Regierungsverantwortung nach den Bundestagswahlen im letzten Jahr. Wie klingt das auch, wenn unsere Abiturienten ihr „Lindnern“ für den Juni 2019 planen. Die Jury begründete ihre Wahl mit der gesellschaftlichen Entwicklung, ein Wort für beide Geschlechter zu verwenden. Passt. Plausibler aber erscheint die ganze Aktion, wenn man weiß, dass die Wahl eine Werbeaktion des Verlages ist. Macht das Ganze nicht sinnvoller, aber man kann sich ja auch mal zum „Lauch“ machen, will man etwas verkaufen.

  • Hilde Montag, 1. Oktober 2018 von Hilde

    Eigenartige Kostümierung heute in unserem Schulhaus. Was wir sonst nur von den Motto-Tagen der 12er kennen: Menschen in Warnweste, als Hippie verkleidet oder oldschool im Country-Style. Ist das Schuljahr schon rum? Dem ein oder anderen wäre es recht, aber so schnell dreht sich die Uhr auch in M´berg nicht. Unterricht mal anders, die Schüler des GK Musik 11 verkörperten die verschiedenen Musikstile vergangener Zeiten. Und da lief die Technokultur der 90er eben in Schutzanzügen oder orangen Warnwesten rum. Inklusive Trillerpfeife. Gothic traute sich wahrscheinlich keiner, Metal war auch nicht zu sehen. Hip Hop-Fashion ist wohl wieder aus, zumindest sieht man kaum noch den Schlabberlook. Egal, coole Performance.

  • Hilde Donnerstag, 6. September 2018 von Hilde

    Eine ökologische Schule werden wir mal nie. Trotz bester Voraussetzungen mit Solarpanels auf dem Dach, Wärmeversorgung aus dem Erdreich. Die Erbauer und Gestalter unserer Schule hatten sich das mit Sicherheit etwas anders gedacht, nur braucht es dafür eben auch die Bewohner. Und die haben es nicht so mit Ökologie. Wer sich während einer Pause so im Umfeld umschaut, wird bemerken, dass alles, was grün ist, magisch anzieht. Und das nicht etwa, um die Hacke in die Hand zu nehmen und das Unkraut zu entfernen, das gibt es schon lange nicht mehr. Daran ist aber nicht der heiße Sommer schuld, sondern der Bewegungsradius unserer Schüler. Kurze Wege sind tausendmal besser als eine grüne Fläche. Eine Hecke stört nur, will man effektiv Fange spielen. Es gibt nichts, wo man nicht durch kann. Schon ärgerlich. Vielleicht sollte das Fach „Schulgarten“ auch bei uns wieder eingeführt werden, würde sicherlich auch unsere "Greenkeeper" freuen.

  • Hilde Sonntag, 26. August 2018 von Hilde

    Auf dem Edersee wurde die alljährliche Segelregatta abgesagt, so schlimm ist die Situation bei uns zum Glück nicht. Eine Woche Hitzeplan versüßte den Wechsel vom Ferien- in den Schulmodus erheblich, was es den Bewohner aber auch nicht unbedingt leichter macht, wieder in den Normalbetrieb schalten zu können. Fächerverbindender Unterricht der 10. Klassen, Studienfahrt nach Rom mit Hindernissen und Chorauftritte zu Beginn des Schuljahres sind für einen Auftakt durchaus sinnvoll, aber haben eben auch wenig mit Normalität zu tun. Eigentlich fängt morgen erst die „richtige“ Schule wieder an.
    So sehen das vielleicht auch unsere Fünftklässler, die sich eine Woche lang spielerisch an sich und ihre neue Umgebung gewöhnt haben. Dieser Prozess hat es aber auch in sich und so seine Tücken: Was fange ich mit dem großen Gelände an? In welchem Zimmer habe ich gleich? Wo stelle ich mich beim Essen an? Warum soll nicht gleich jeder merken, dass man eher Schluss hat? Und, wie bekomme ich jetzt mein Schließfach auf? Zum Glück sind auch unsere Kleinen bestens vernetzt und wenn gar nichts mehr geht, rufen sie eben ihre Eltern an. Die scheinen irgendwie permanent verfügbar und helfen dann. Noch. Wenn nicht, bleibt der Sportbeutel eben übers Wochenende im Fach. So sieht dann Normalität aus.

  • Hilde Dienstag, 31. Juli 2018 von Hilde

    Der Edersee in Hessen zählt zu den größten Stauseen Deutschlands. Er sorgt unter anderem dafür, dass die Binnenschifffahrt auf der Weser immer genug Wasser unter dem Kiel hat. Aktuell ist das etwas schwierig, die Pegelstände sinken allerorts und das sorgt auf dem Eder-Stausee für eine weitere Besonderheit. Der See, der 1914 angestaut wurde, wird zum nordhessischen Atlantis und gibt bei akuter Trockenheit die Gemäuer der alten Dörfer frei. Manche finden das gut, man kann in der Geschichte wandeln, andere weniger, der See ist immerhin auch ein attraktives Naherholungsgebiet und damit auch ein Wirtschaftsfaktor.
    Was hat das mit mir zu tun? Ich denke, es ist Zeit. Angesichts der Meldungen aus Hessen werde auch ich mein Atlantis freilegen und wieder an der Oberfläche erscheinen. Quasi als eine Hilde 2.0. Wir hören uns.

  • Hilde Sonntag, 20. August 2017 von Hilde

    So. Zwei Wochen Schule liegen bereits hinter uns. Zwei Wochen ohne Hitzeplan oder, die älteren Schüler kennen das Gefühl noch, Hitzefrei. Die Temperaturen dafür waren vorhanden, die Räume, in den man vor sich hin transpirieren konnte, eigentlich auch. Aber das war eben nicht genug für einen Hitzeplan. Deshalb waren gut durchdachte Durchzugs-Variationen gefragt, Türen und Fenster auf und solange keine „Wir-haben-schon-Schluss“-Feiernden über die Gänge ziehen, ist das auch eine ganz gute Lösung. Vor allem für die Schüler, die müssen sich ja nicht groß bewegen. Bei den Lehrern sieht das schon anders aus, nur falls sich der ein oder andere Schüler fragt, warum diese immer so oft am Fenster stehen.
    Was wir noch üben müssen, sind die An- und Abfahrt zu Unterrichtsbeginn oder –schluss. Man müsste meinen, die stets fahrbereiten Hilfsbereiten haben das irgendwann mal verstanden, dass eine Straße eine Straße und kein Parkplatz ist, aber es kommen eben jedes Jahr neue Unverständige hinzu. Da fangen wir doch den Unterricht mal glatt etwas später an, weil der Lehrkörper im Stau steht. In der Mehringstraße wohlgemerkt.
    Unsere Zehntklässler haben gelernt, dass man sich besser bereits vor dem fächerverbindenden Unterricht seinen Betreuer sucht. Hatten wir auch noch nicht. Aber eine Variante, zumindest, wenn man am Ende nicht mehr leeren Händen dastehen will. Das ist zwar nicht ganz im Sinne des Erfinders, aber eben effektiv.
    So lernen eben alle dazu, ist ja irgendwie der Zweck von Schule.

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