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Hildes Jahresrückblick 2016

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Was für ein komisches Jahr. Gefühlt zumindest. Da ist es kein Zufall, dass "postfaktisch" zum Wort des Jahres gekürt wurde. Warum, das kann man eigentlich ganz einfach mit einem Gefühl erklären, das wohl die meisten meiner Mitbewohner kennen, irgendwie stimmt die Bewertung der erbrachten Leistungen nicht mit dem eigenen Gefühl überein.

Und sonst? Befragt man Google, dann landen auf der Liste der meist gesuchten politischen Suchbegriffe des Jahres "Brexit" und "Donald Trump", wen wundert´s, auf den ersten beiden Plätzen, bei den sogenannten trending terms (stärkste steigende Begriffe) "EM 2016" und "Pokemon Go". Interessant auch die Statistik der sogenannten Warum-Fragen: Platz 1 - "Warum ist Prince gestorben?" und Platz 2 - "Warum haben Katzen Angst vor Gurken?". Wer wüsste darauf eine bessere Antwort als der diesjährige Literatur-Nobelpreisträger Bob Dylan: The answer, my friend, is blowin´ in the wind.

Bei uns? Brauchen wir die Suchlisten nicht zu suchen, da ist auch so klar, was an der Spitze steht, der Vertretungsplan. Schon verwunderlich, wie so ein Blatt mit ein paar Zahlen und Kürzeln die Online-Gemeinde faszinieren kann. Dabei geht es doch eigentlich um Inhalte und die präsentiert so ein V-Plan nun mal nicht. Aber mich und deshalb werfen wir noch einmal einen gemeinsamen Blick auf unser 2016.

Der erste Monat des Jahres bedeutet für unsere Sieben- und Neuntklässler immer noch eine kleinere Verlängerung der Weihnachts- bzw. der Winterferien. Das Winterlager steht an. Zumindest unsere Schüler im Stubaital hatten ihre Freude. Allerdings hätten sie in diesem Jahr auch bei uns Winterfreuden genießen können, den im Januar kam der Winter auch in unsere Lagen. Was besonders unsere Hausmeister freute, durften sie doch endlich wieder ihren Rasentraktor aus der Garage holen. 10 Jahre Sprachzertifikat an der RHS, am 21.01. erhalten wir als Anerkennung für die Leistungen unserer Französischschüler und -lehrer den Titel Centre de passation du DELF. Schnupperstunden an unserer Schule gibt es im Januar auch, am Nachmittag der offenen Türen (28.01.) begrüßen wir unsere zukünftigen Schüler mit ihren Eltern.

Der Februar besteht zu großen Teilen aus Ferien, also nichts passiert.

Lange erwartet - am 14.03. starten die Schüler des gesellschaftswissenschaftlichen Profils ihren Schüleraustausch mit der niederländischen Partnerschule in Epe. Woher die Tradition kommt, weiß keiner so richtig, aber seit einigen Jahren zelebrieren unsere Abiturienten kurz vor den Prüfungen ihre Mottotage. Erinnerungen an die Kindheit werden wach: Bob der Meister, Biene Maja und Co. verzauberten genauso wie die Figuren der anderen Thementage.

Dass wir vieles können an unserer Schule, beweist der April. Laufen zum Beispiel. Der Stadtmarathon in Leipzig steht an und bedeutet für unsere Schüler, bei der 4 km-Staffel der Schulen ihren 2. Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Gelingt am Ende nicht ganz, trotzdem steht man am Ende wieder auf dem Treppchen.

Der Mai beginnt mit einem Besuch eines ganz Großen des Handballsports, Wieland Schmidt, in den 80er Jahren weltbester Torhüter und Olympiasieger 1980, ist zu Gast im gesellschaftswissenschaftlichen Profil. Außerdem feiern wir 40 Jahre vertieft musische Ausbildung, in einem wahren Konzertmarathon demonstrieren ehemalige und aktuelle Schüler des Profils ihre Leistungen und ihr Können. Das gilt auch für unsere Basketballer, gleich mit drei Teams sind wir beim Bundesfinale "Jugend trainiert" in Berlin vertreten. Komplettiert wird der Monat durch den Aufstieg von RB in die Bundesliga, der auch unsere Schule elektrisiert, zumindest sind die Gespräche im Lehrerzimmer nun nicht mehr nur von lila-weiß und schwarz-gelb geprägt. Und wem das alles zu aufregend ist, dem bleibt ja noch der 100. Katholikentag in Leipzig.

Im Juni halten unsere Abiturienten endlich ihre Zeugnisse, in den Händen, gleich vier Schüler mit dem Prädikat 1,0. Der Austausch mit unserer niederländischen Partnerschule geht in die zweite Runde und der Sporttag rundet das Schuljahr ab. Danach geht es in die wohlverdienten Ferien.

Sommerferien!

Die Ferien sind vorbei und irgendwie auch wieder nicht. Wir starten mit de Hitzeplan, verkürzter Unterricht ab dem 2.Block, so lassen sich die suboptimalen Lernbedingungen etwas besser aushalten.

Im September besucht uns der US-Generalkonsul Scott R. Riedmann und erklärte unseren Elft-und Zwölftklässlern das komplizierte amerikanische Wahlsystem. Wichtig für unsere GAPP-Schüler, die Ende des Monats ihre Austauschschule in Indianapolis besuchen. Und weil die Tage langsam kürzer werden und wir sonst auch keine anderen Probleme haben, schlägt die Diskussion um ein Toilettenhäuschen am Cospudener See einigen auf den Magen.

Zwei Wochen Ferien, das haben wir uns verdient. Ende des Monats beschließt der Stadtrat Markkleebergs einstimmig die Verlegung neuer Stolpersteine in Markkleeberg. Damit unterstützen die Stadträte auch die an unserer Schule unter Leitung von Dr. Carsten Müller arbeitende Projektgruppe Spurensuche, die sich dem Leben jüdischer Bürger in Markkleeberg widmet.

Der Monat November steht ganz im Zeichen der Kultur. Am 10.11. erwartet die Kursstufe ein ganzer Tag voller kultureller Highlights. Der Konzertbesuch im Gewandhaus am Vormittag wird anschließend mit diversen Museums- und Galeriebesuchen abgerundet. Die Schüler der Musik-Grundkurse begeben sich auf die Leipziger Notenspur. Am 28.11. ist der Sam Poetry-Pionier, Bas Böttcher, zu Gast und gibt unseren Schülern einen anderen Blick auf Lyrik.

Der letzte Monat des Jahres bedeutet für unsere Chöre Stress pur. Zahlreiche Weihnachtskonzerte an verschiedenen Orten stehen auf dem Plan und fordern von den Choristen noch einmal alles. Am letzten Schultag können sich alle beim gemeinsamen Weihnachtsliedersingen im Atrium auf die bevorstehenden Feiertage einstimmen, die Ereignisse von Berlin schwingen dabei mit und lassen unsere Schüler durchaus auch nachdenklich in die Ferien gehen.

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