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Stadtrat fördert Stolperstein-Projekt

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In seiner Sitzung vom 26.10.2016 hat der Markkleeberger Stadtrat einstimmig die Verlegung neuer Stolpersteine in Markkleeberg beschlossen. Bislang gibt es in Markkleeberg zwei – für das jüdische Ehepaar Olla und Ludwig Bamberger vor der Hauptstraße 3. Gesetzt wurden die Stolpersteine, die an die Opfer von Gewalt und Verfolgung während des Nationalsozialismus erinnern sollen, im Jahr 2010.

Inzwischen hat die an unserer Schule unter Leitung von Dr. Carsten Müller arbeitende Projektgruppe Spurensuche mit dem Verein Kulturbahnhof recherchiert und möchte nun sieben weiteren von den Nazis verfolgten und ermordeten Menschen ein Denkmal setzen. Finanziert werden sollen die Stolpersteine – Kostenpunkt pro Stein 120 Euro – mit Spenden. Ein entsprechendes Konto hat der Förderverein des Rudolf-Hildebrand-Gymnasiums bereits eingerichtet. Die Kosten für das Verlegen wird die Stadt tragen. In den Haushalt werden dafür 2017 und 2018 je 1500 Euro eingestellt.

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