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Boiensdorf 2015

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Unsere Studienfahrt begann Montagfrüh um neun - als endlich alle da waren, fuhren wir mit dem Bus (der altbekannte Eilenburger) gen Ostsee. Gegen elf Uhr hatten wir unsere erste Pause - gesundes Mittagessen bei McDonalds durfte natürlich nicht fehlen. Nach einer weiteren Pause erreichten wir dann gegen 15 Uhr unsere Unterkunft, das Haus "Strandgut", gelegen im Boiensdorfer Werder, nicht mehr als 150 m vom Strand entfernt. Sogleich wurde uns ein Vortrag zum Thema "Die Ostsee als Brackwassermeer" von unserem Praktikumsbetreuer Dr. Walter gehalten. Anschließend wanderten wir all gemeinsam um das Boiensdorfer Werder. Nach dem Abendbrot gab es keine weiteren Veranstaltungen, viele haben das windige aber dennoch sonnige Wetter genutzt, um beispielsweise Tischtennis oder Volleyball zu spielen oder die Gegend näher zu erkunden und Selfies mit den heimischen Kühen zu machen.

Am darauf folgenden Morgen - Dienstagmorgen - ging es für uns ab in den Bodden: wir hatten die Chance, mit einem waschechten Fischer eine Kutterfahrt zu unternehmen. Die erste Gruppe durfte (oder musste?) schon 7:30 am Steg stehen, die letzte erst um zehn. Es war sehr kalt, doch mit bis zu acht Lagen Kleidung waren wir gut gegen Wind und Wetter geschützt. Während der interessanten Fahrt konnten wir die Fauna der herausgefischten Seegräser betrachten. Auch fanden wir einige Krabben, welche die ein oder anderen Gelächter und Angstschreie auslösten. Zurück auf dem Festland begannen wir nach einer Stärkung mit unseren Projektarbeiten: Auswertung/Bestimmung der gefangenen Tiere, Wanderungen zu den Exkursionsgebieten, chemische Experimente uvm. Abends hatten wir wieder Zeit um zu tun was wir wollten, denn am nächsten Morgen sollten wir nochmals fleißig an unseren Projekten arbeiten.

Gegen halb eins des Folgetages sind wir nach Wismar gefahren und konnten dort durch die schöne Hafenstadt schlendern. Die Altstadt besteht aus vielen altertümlichen Bauten und mehreren schönen Backsteinkirchen, welche ein Wahrzeichen Wismars darstellen. Auch der Hafen ist geprägt von alten Backsteinhäusern und natürlich konnte man atemberaubende Segel- und Flaggschiffe betrachten. Die meisten nutzten jedoch hauptsächlich die Gelegenheit, ihre Vorräte mit Trinkwasser, Säften und frischem Obst und Gemüse aufzufüllen. In der Herberge angekommen, gab es dann auch unmittelbar Abendessen (wie jeden Abend Brot mit Wurst und/oder Käse).

Donnerstag war der Tag der Arbeit: mehr oder weniger intensiv arbeiteten wir an unseren Vorträgen weiter, das Highlight des Tages stellte hierbei das Grillen am Abend dar.

Am Morgen des Abfahrtstages wurden die Ergebnisse unserer Arbeit der letzten drei Tage in Form von Gruppenvorträgen vorgestellt. Wir erfuhren spannende Fakten über Hydrologie, Pflanzenfarbstoffe und Muschelkleber sowie die Flora und Fauna in und an der Ostsee. Als krönenden Abschluss stellte Herr Frei uns ein Video, bestehend aus Bildern und Clips, vor, welche er während unseres Aufenthaltes in Boiensdorf zusammengestellt hat. Die Busfahrt verlief relativ ruhig. Viele holten den Schlaf nach, der die letzten Nächte etwas zu kurz gekommen war. Gegen 18:30 kamen wir dann an der Schule an und freuten uns alle auf ein gesundes und frisch zubereitetes Abendessen zu Hause.

Zusammengefasst war die vergangene Woche sehr erlebnisreich und informativ. Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat, denn sonst hätte sich der eine oder andere mehr dann auch noch, trotz der entdeckten "Seeungeheuer", wie der Strandkrabbe und dem Seeskorpion, ins Wasser getraut (Hochachtung an unsere Mutigen, die sich trotzdem von nichts zurückschrecken lassen haben).

von Sophia Schlücker und Rosa Marie Brückner

Film zur Studienfahrt

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