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Wieder bei Schiller

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Fächerverbindender Unterricht heißt für unsere 11er, in der letzten Woche vor den Winterferien unter anderem Weimar einen Besuch abzustatten. Die Stadt ist immer eine Reise wert. Literarisch gesehen: Hier liefen Goethe und Schiller zu klassischen Zeiten zu Höchstform auf. Geschichtlich: Weimarer Republik und Bauhaus, aber auch Buchenwald. Kulinarisch: Thüringer Klöße und Bratwurst. Bahntechnisch: Schwierig, seit Jahren kein ICE-Anschluss mehr. Trotz UNESCO-Welterbestatus vom Rest der Welt abgekoppelt. Genügend Stoff also für sechs Stunden Aufenthalt in der thüringischen Kulturstadt.

Neben den Besuchen der UNESCO-Weltkulturebe-Stätten Schiller-Haus und Anna-Amalia-Bibliothek werden unsere Schüler auch selbst aktiv und stellen einzelne Sehenswürdigkeiten der Stadt ihren Mitschülern im Rahmen einer Stadtführung vor. Oder, Novum in diesem Jahr, präsentieren thüringisches Liedgut (Fritz "Thüringer Klöße"). Den Inhalt des Liedes haben aber nur die wenigsten verinnerlicht und sich in der Mittagspause eher beim Italiener getroffen.

Am Ende des Tages nehmen unsere Schüler neben zahlreichen literarischen Erkenntnissen vor allem eins mit: Weimar und Kultur, dass passt. Mehr aber auch nicht, dafür machen es einem die Weimeraner aber auch zu schwer. In den Museen hat man z.B. immer das Gefühl, verfolgt zu werden. Bei allem Verständnis für die sicherungstechnischen Absichten des Personals, so richtig wohl fühlt man sich nicht. Vielleicht sind die Weimeraner auch froh, wenn die ganzen Gäste am Abend ihre Stadt wieder verlassen. Inzwischen geht das auch wieder mit der Bahn, zumindest der IC bedient den Kulturbahnhof wieder.

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