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Abschlussfahrt 12

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Wo führte die Abschlussfahrt des Französisch- Lk hin? Na klar, nach Paris! Wir hatten bereits so viel darüber gelernt, und nun sollten wir das mit eigenen Augen erblicken- einige von uns sogar zum ersten Mal.

Los ging es am 26.06. gegen 9 Uhr, eine achtstündige Zugfahrt erwartete uns. Angekommen in Paris konnten wir uns gleich mit dem französischen Nationalgefühl vertraut machen, aufgrund des Triumphes der französischen Equipe gegen die slowakischen Fußballer- überall Tricolore, Hupen, Autos, glückliche Franzosen, besonders konzentriert auf den Champs- Élysées.

Und nur eine Parallelstraße davon- neben teuren Modeboutiquen, Restaurants (Oli Kahn gesehen!) und 4-Sterne- Hotels – befand sich unser Hostel. Die Zimmer waren schön, und für diese Lage war das Preis- Leistungs- Verhältnis top! Wir konnten dort sogar selber kochen, was sich auch als viel preisgünstiger herausstellte als in egal welchem Restaurant zu essen.

Am ersten Abend sind wir noch zur Seine gelaufen und haben eine Bootsfahrt mit den Bateaux- mouches unternommen- zuerst Richtung Eiffelturm, dann zur Notre- Dame und zurück.

Nach einer viel zu kurzen Nacht durften wir am nächsten Tag 7 Uhr aufstehen, da wir um 9 Uhr Termin im Louvre hatten. Ein Glück, denn hinter uns bildete sich schon gegen 8.40 eine endlose Schlange! Im Louvre hatten wir dann 2 Stunden, um die Kunstwerke nach unserem Belieben zu begutachten; danach liefen wir zur Notre- Dame und kamen zufällig zu einer Messe.

Im Anschluss führten uns unsere beiden Lehrerinnen zum selbst ernannten besten Eis von Paris auf der Ile St. Louis. Sie hatten wohlgemerkt nicht zu viel versprochen- es gab Dutzende Auswahlmöglichkeiten aus Sorbets und Milcheis. Vielen Dank hierbei an Frau Klein und Frau Fischer, die spendierten Kugeln haben wirklich super geschmeckt!

Nach einem kurzen Blick auf den Platz des Vosges und ins Jüdische Viertel trennten wir uns- letztendlich waren wir Mädels dann doch gemeinsam auf dem Weg zu einem etwas außerhalb gelegenen Flohmarkt. Den gesuchten Markt fanden wir zwar nicht, entdeckt haben wir dafür eine Halle mit vielen kleinen Flohmarktgeschäften. Auffällig in dieser Gegend waren die vielen Männer, welche an jeder Straßenecke standen und dir iPhones, T-shirts und „wertvolle“ Taschen verkaufen wolllten. Nach selbstgekochtem Abendessen ließen wir den Abend am Sacre- Coeur ausklingen.

Der nächste Tag begann wieder, wenn auch etwas später, mit einem Museumsbesuch. Im Musée d'Orsay konnte man Gemälde und Skulpturen des 19. und 20. Jahrhunderts besichtigen. Da wir natürlich noch nicht laufmüde waren, hieß es für uns: shoppen! Eigentlich waren es nur zwei Geschäfte, doch die hatten es uns ganz schön angetan: Brandy melville und der Kiloshop, dessen Konzept es ist, die Klamotten in Preisklassen einzuteilen und dann für diese Kilopreise festzulegen. Die Klamotten waren fast alle Second Hand, jedoch fand man z.B. auch ewig teure Pelzmäntel. Im Anschluss wolllten wir ursprünglich den Jardin du Luxembourg besichtigen, doch dieser war aus unbekannten Gründen geschlossen. So liefen wir weiter zur großen Moschee und tranken dort im schönen Café einen typischen Pfefferminztee. Auch an diesem Tag ließen wir uns nicht die tolle abendliche Stimmung entgehen, diesmal setzten wir uns an den Trocadero mit Blick auf das große allzu bekannte Blechgerüst.

Der letzte Vormittag unseres kurzen Städtetrips stand uns frei zur Verfügung, die einen verbrachten ihn mit Shoppen, andere mit Fotografieren oder Parkbesichtigung. 13 Uhr mussten wir wieder im Hostel sein, kurzes Mittagessen, und dann machten wir uns auch schon wieder mitsamt Koffern, jeder Menge Erinnerungen und Fotos auf zum Bahnhof, wo uns halb vier der TGV nach Hause brachte.

Kurzfassung: viel gelaufen, viel gesehen, Zeit viel zu kurz! Wir waren uns alle einig, dass wir Paris noch einmal ausgiebig besuchen müssen!

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