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Bei Sonnenschein kann jeder ...

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38 Lateiner der Klassen 9 a, b, c, d, e haben am 07.06.2017 unter Begleitung von Frau Hoffmann - die übrigens heute ihre letzte Fahrt mit Lateinern in ihrem Leben als Lateinlehrerin organisiert und angetreten hatte, Frau Kolar und Frau Leimbach ihre Exkursion nach Berlin erfolgreich absolviert.

Starker Wind, Regen, Hagel und zum Nachmittag hin strahlender Sonnenschein konnten uns nicht davon abhalten, zuerst auf die beiden in lateinischer !!! Sprache geführten Stadtrundgänge durch Berlins wohl berühmteste Straße, der Unter den Linden, zu begeben.

Humboldt-Uni, Berlins erste öffentlich zugängliche Bibliothek, ein winziger Aufenthalt im Zeughaus, sozusagen Flucht vor dem Hagelschlag, der auch noch mit lateinischen Wetterausdrücken gespickt wurde - die Oper mit ihrem berühmten Spruch FRIDERICUS REX APOLLINI ET MUSIS, die Museumsinsel mit ihren fünf musealen Kleinoden, das Stadtschloss (ehemals Palast der Republik, nun bald Humboldt Forum) - also eine ganze Ära deutscher Kultur, Architektur und Geschichte standen auf dem Exkursionslateinplan, den unsere Schüler absolvieren durften und das mit Bravour, wie Luca und Frau Rovelli, unsere echt italienischen Führer, allen Beteiligten bescheinigt haben.

Einer Minipause für das Mittagessen folgten dann zwei tolle Führungen über Etrusker und römische Anfänge im Alten Museum. Unsere Gruppe wurde von Torsten Renner geführt , einem Doktoranden für ägyptische Archäologie, der gleich zu Beginn betonte, wie wichtig es doch sei, Latein schon in der Schule zu lernen, nicht erst, wenn man mit dem Studium beginne, dann wäre es doppelt so hart. (PS: Frau K. fügte noch hinzu, dass sie ihn dafür nicht extra bestochen hätte!) Also Lateiner, die Zähne zusammen beißen und durch!

Viele interessante Fragen galt es zu beantworten, es gab viel zu staunen und der Garten der Lüste als krönender Abschluss war sozusagen ein Vorgeschmack auf das, was in der lateinischen Liebesliteratur in Klasse 10 folgen wird: AMORe, AMORe.

Dann ging es in Minigruppen individuell entlang der Straße Unter den Linden - immer noch einer riesigen Baustelle gleichend - zu unseren Bus der Firma Geißler Reisen, der hinter dem Brandenburger Tor auf uns wartete. Herzlichen Dank an Herrn Kranefeld, unserem Busfahrer, für das schnelle und sichere Hin- und Herbringen.

Ersten Meinungen zufolge hat sich dieser Ausflug in die Hauptstadt tatsächlich gelohnt.

GIL

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