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Drittortbegegnungen

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Enfin-nous sommes rentrés! Wieder daheim!

Nachdem wir am Sonntag über 11 Stunden im Bus saßen, trafen wir in Saint-Maurice sur Moselle ein. Die französischen Schüler begrüßten uns mit deutschen und französischen Fahnen und einem Wahnsinnsgebrüll. Leckeres 3-Gänge-Menü, Zimmer verteilen, Kennenlernspiele und der Versuch, zu schlafen ...

Erste Freundschaften wurden geknüpft, aber auch Antipathien gab es schnell. Das gehört zum Leben dazu. In sogenannten Ateliers wurde geklettert, gesungen, Partnerinterviews geführt und Brioche gebacken. Am nächsten Tag fiel die Wanderung ins Wasser - natürlich wirklich wegen des Regens. Stattdessen wurde Ping-Pong (Tischtennis) gespielt. Am Nachmittag ging es in die Festungsstadt Belfort. Alle SchülerInnen wurden mit einem Fotoauftrag in die Stadt geschickt. Gemeinsam mit den Franzosen wurde dann noch die Herkunft einiger Straßennamen erforscht. In der kurzen Freizeit wurden trotzdem erstaunlich viele Dinge geshoppt, angefangen vom Energydrink bis zu Kosmetik und T-Shirts. Einige deutsche SchülerInnen hatten echte Erfolgserlebnisse beim Einkauf in der Apotheke, Bäcker oder bei der Suche nach dem richtigen Weg.

Am Abend ging es um Europa. Die Namen der Länder und Hauptstädte wurden per Rätsel wiederholt. Anschließend gab es ein Lagerfeuer.

Der nächste Tag war Strasbourg gewidmet. Stadtrundfahrt im Mini-Train und das Münster standen auf dem Plan. Etwas Kultur sollte es dann doch sein! Frau Kirsche machte für Interessierte eine Münsterführung und etliche stiegen auf zur Plattform des ehemals höchsten kirchlichen Bauwerks Europas. Der Besuch des Europaparlaments musste aus Zeitgründen entfallen. Quel dommage! Aber wir wären sonst echt in die Bredouille geraten mit der Zeit.

Am Abend sollten wir eigentlich etwas von den französischen Schülern über deren Heimat erfahren. Leider nahm dies deren Lehrerin in die Hand, so dass es ziemlich langatmig wurde. Für die Deutschen übernahm Sebastian Schuhmacher die Präsentation. Etliche SchülerInnen suchten auf ihren Smartphones Bilder der Schule und von Markkleeberg. Sebastian machte seine Sache gewohnt brillant. Merci! Er konnte spontan alle Fragen beantworten und brachte die Franzosen zum Staunen. Am letzten Tag entwarfen die SchülerInnen gemeinsam unter Federführung von Frau Kirsche ein lustiges Programm für den bunten Abschlussabend. Nach zweistündiger Probe stand es.

Der Nachmittag wurde von Eric, dem Naturschützer gestaltet. Er führte die deutsche Gruppe durch Schnee (!) und Matsch zu seltenen Kräutern und erklärte die Baumvielfalt der Vogesen.

Der sich anschließende Abend war richtig gelungen. Nach ein paar Liedern der Franzosen, die hauptsächlich vom Deutschlehrer gesungen wurden, legten sich unsere Teilnehmer richtig ins Zeug. Sie zappten sich durch ein imaginäres Fernsehprogramm mit Wetter, Nachrichten, Germanys Top-Model (3 Jungen - köstlich!), der szenischen Darstellung zu einem Titel der Prinzen, einer Weinkönigin, G. Jauch, Werbung und einem Abschlusstitel - dem „roten Pferd“! Es war so toll - wir haben uns alle amüsiert. Eine kleine Disco gehörte auch zum Abendprogramm. Eine nuit blanche - fast schlaflose Nacht folgte. Vielleicht lag einigen die Abschiedstorte „forêt noire“ zu schwer im Magen. Gegen ein Uhr kehrte Ruhe ein.

Nach Croissant und Kakao starteten wir um 9.20 Uhr gen Heimat. Leider gab es ein paar Probleme mit dem Bus, bevor es losgehen konnte. Es war auch Freitag, der 13. Mai! Gegen 22.30 Uhr trudelten wir endlich in Markkleeberg ein ...

Der Aufenthalt war insgesamt eine Erfahrung wert, es gab viele schöne Dinge, aber eben auch kleine Missverständnisse. Letztere haben sich mittlerweile hoffentlich aufgelöst und die positiven Erlebnisse überwiegen bei allen Mitreisenden. Vielen Dank an Frau Kirsche und alle beteiligten Schüler!

Anne Kirchberg

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