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Kulturtag an der RHS

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Seit einigen Jahren ist es für die Schüler der Kursstufe unserer Schule Tradition, einen Kulturtag einzulegen. Da liegt es für die Bewohner der Schlafstadt Markkleeberg natürlich auf der Hand, die Angebote im nahe gelegenen Leipzig zu nutzen. Zunächst stand das Schülerkonzert im Gewandhaus auf dem Programm, anschließend, abhängig von der Kurswahl, konnten die Schüler zwischen Panometer, der Kunsthalle der Sparkasse und der G2-Kunsthalle wählen. In letzterer sind übrigens ausgewählte Werke der Sammlung Hildebrand zu sehen, wenn das mal kein Zufall ist.

Schumanns "Frühlingssinfonie"

Passend zur Jahreszeit stand im Gewandhaus Schumanns 1. Sinfonie B-Dur op.38, auch "Frühlingssinfonie" genannt, auf dem Konzertplan. Ein Stück, dass mit 35 Minuten Länge die Bereitschaft der Schüler nicht über Gebühr belastet. In einer gelungenen Werkeinführung durch Frau Dr. Ann-Katrin Zimmermann, erfuhren die Schüler unter anderem, dass sie, ohne Schumanns Sinfonie zu kennen, trotzdem einen kleinen Teil des Stückes im Ohr haben müssten, denn der Beginn der 1. Sinfonie ruft im Gewandhaus die Besucher vor jedem Konzert in den Großen Saal - eine Erkenntnis, die für den ein oder anderen wohl zu spät kam. Die Uraufführung fand 1841 im Leipziger Gewandhaus statt, ein Umstand, den man den Musikern unter Dirigent Alan Gilbert, Musikdirektor der New Yorker Philharmoniker, durchaus anmerkte: Mit Zuversicht und Tatendrang trieben sie nicht nur den Winter aus dem Saal, sondern vermittelten den Anwesenden durchaus auch die Stimmung, in der Schumann diese, seine erste Sinfonie geschrieben hatte. Kurz zuvor hatte der Komponist geheiratet, lebte nun zusammen mit seiner Frau Clara in der gemeinsamen Wohnung, das erste Kind war unterwegs und auch beruflich ging es bergauf. Mehr Motivation an einem Kulturtag geht nicht.

Great Barrier Reef

Am frühen Nachmittag ging es für die Mehrzahl der Schüler auf eine Reise in die Welt des Great Barrier Reefs in Australien. Ganz klar, das schafft nur einer: Yadegar Asisi. In seinem neusten Projekt präsentiert er in einem Maßstab 1:1 die einzigartige Unterwasserwelt des Riffs. Auch wenn man angesichts der zahlreich abgebildeten Taucher das Gefühl hat, live vor Ort zu sein und Nemo & Co. auf Augenhöhe zu begegnen, kann dieses dreidimensionale Panorama nur ein Idealraum sein, so in der Natur nicht zu erleben. Asisi überrascht immer wieder mit seinen Rundumblicken, bleibt sich aber auch wiederum treu: Auch in diesem Projekt fehlt die obligatorische Bierflasche natürlich nicht. Und logischerweise ist es australisches Bier.

Wir danken den Fachbereichen Kunst und Musik für die Organisation des Kulturtages.

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