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Olympiasieger zu Gast an der RHS

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Zugegeben, der Mann ist schon 62, aber man sieht es ihm nicht an. Zugegeben, sein Olympiasieg ist inzwischen 36 Jahre her, aber immer noch funkelt es in seinen Augen, wenn er darüber erzählt, wie er den sowjetischen Kameramann neben seinem Tor nach dem Schlusspfiff fast aus der Halle geschossen hätte, weil der bei jedem Tor der Gastgeber der Olympischen Spiele 1980 in Moskau so hämisch grinste.

Im Rahmen einer KoL-Verteidigung zum Thema "Leistungssport in der DDR" konnten wir Wieland Schmidt, weltbester Torhüter der 70er und 80er Jahre, im gesellschaftswissenschaftlichen Profil begrüßen. Der gebürtige Magdeburger stand zwischen 1968 und 1989 in den verschiedenen Mannschaften des SC Magdeburg im Tor, verlor von 1974 bis 1989 kein einziges Heimspiel. Er bestritt 276 Spiele für die Nationalmannschaft der DDR. Höhepunkt seiner Karriere war der Olympiasieg 1980, außerdem stehen ein 2. und zwei 3. Plätze bei Weltmeisterschaften zu Buche.

Genau der richtige Mann für unser Thema. Laura Schmidt (10 c) hatte in ihrer KoL den Spitzensport in der DDR analysiert und Wieland Schmidt als Zeitzeugen befragt. Der Einfluss des Staates, der sportliche Werdegang spielten dabei genauso eine Rolle wie Privilegien, die Spitzensportler genießen durften.

Im Anschluss stellte sich Wieland Schmidt den zahlreichen Fragen. Wie wurde sein Talent entdeckt, wie hoch war die wöchentliche Trainingsbelastung, wurde man auf die Einsätze in den Auswahlmannschaften vorbereitet?

Und immer wieder landete der Ball bei den Olympischen Spielen in Moskau. Und spätestens als die Goldmedaille durch die Reihen ging, konnte man auch verstehen, warum.

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