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Studienfahrt nach Dresden

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Auch in diesem Jahr führten die Physiker wieder ihre Studienfahrt nach Dresden durch. Wir waren im Hostel Louise 20 in der Neustadt untergebracht. Das war ein idealer Ausgangspunkt für alle unsere Unternehmungen.

Zwei Tage verbrachten wir im Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf. Dort wurden wir durch die Anlage geführt und konnten die Räume, die gerade nicht genutzt wurden, so z.B. den Freie-Elektronen-Laser, besichtigen. In den anderen Räumen war die Strahlung, die während der Experimente auftritt, zu hoch. Aber diese waren durch dicke Stahlbetonwände und -türen abgeschirmt.

Die Experimente bezogen sich besonders auf ionisierende Strahlung. Wir bauten eine Nebelkammer und konnten die Spuren dieser Strahlung beobachten.

Viele Experimente führten wir zur Untersuchung dieser Strahlung durch: die Abhängigkeit der Wirkung vom Abstand zur Strahlenquelle oder von Materialen, die sich vor der Strahlenquelle befanden.

Besonders interessant war die Analyse von Stoffen, mit denen wir fast täglich umgehen, bezüglich der Strahlungsarten und deren Intensität.

Ein Dresden-Besucher darf die Frauenkirche nicht auslassen. Nach einem Film über die Zerstörung und den Wiederaufbau der Frauenkirche konnten wir an einer Orgelandacht mit Kirchenführung teilnehmen und kletterten auch auf die Laterne, wo wir einen tollen Blick auf Dresden hatten.

Als angehende Physiker besuchten wir natürlich auch den Mathematisch-Physikalischen Salon im Zwinger. Dort führte uns ein Physiker eindrucksvolle historische Experimente zur Elektrostatik und zum Druck vor. Es mutete manchmal schon fast magisch an (wenn wir nicht die physikalischen Gesetze, die den Vorgängen zugrunde liegen, kennen würden) und manchmal sprang der Funke förmlich über.

Auf der Rückfahrt hielt der Bus in Freiberg und wir besuchten die Mineralienausstellung im Schloss Freudenstein. Hier kann man nur staunen über all das, was die Natur ohne Zutun des Menschen für filigrane und streng geometrische Muster entstehen lässt.

Aber nun kommt noch die Herstellung er Studienarbeit …

Eberhard Rosch

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