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Wieder bei Schiller

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Man könnte schon fast von einer Städtepartnerschaft sprechen, sooft besuchen Markkleeberger Schüler das Städtchen an der Ilm. Hat ja auch etwas, Weltkulturerbe kann sich nicht jeder so einfach nennen und zwei Geistesgrößen wie Goethe und Schiller zeitgleich hat auch nicht jeder. Aber Weimar ist natürlich mehr: Musikstadt, Bauhausstadt und eine Heimat von dm und Subway. Irgendwo dazwischen werden sich unsere Elfer wiedergefunden und etwas für sich entdeckt haben. Der Besuch der Anna Amalia-Bibliothek, mit einem immer wieder überraschend unfreundlichen Personal, und des Schillerhauses, auch hier immer wieder überraschend gutes Personal, bildeten den Rahmen für eine sechsstündige Stippvisite in der Klassikerstadt.

Inzwischen merkt man den Verantwortlichen aber auch an, wie schwierig der Spagat zwischen geistiger Hochburg (die Klassiker favorisierten ja den Humanismus) und geistigem Verfall (die Faschisten taten im Nationalsozialismus genau das Gegenteil). Wenigstens spricht man auch darüber, dass ein Hitler an die 40mal in Weimar sprechen durfte und die Häftlinge des KZ Buchenwalds ein Duplikat von Schillers Schreibtisch herstellten. Mehr Kontroverse geht nicht. Wichtig auch für unsere Schüler, das zu hören und zu wissen.

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