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Deutsch-niederländischer Schüleraustausch 2016

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Besuch in Markkleeberg vom 13.06. - 17.06.2016

Der Rücktausch steht an, unsere Gäste befinden sich wohl derzeit schon auf deutschen Territorium, irgendwo zwischen Paderborn und Kassel. Morgen stehen der Besuch des MDR und des Panometers auf dem Plan, am Mittwoch wartet Projektarbeit in der Schule und am Donnerstag geht es nach der Präsentation der Ergebnisse zunächst auf das Völkerschlachtdenkmal und anschließend auf den Cospudener See zum Kanufahren. Dazwischen dürfte noch ausreichend Zeit für Kommunikation, Sightseeing und Shopping bleiben, Fußball-EM ist ja auch noch, dürfte aber in diesem Jahr die Holländer nicht so interessieren.

Freitag I 17.06.2016

Tränen mussten keine fließen, dafür sorgte schon das Wetter. Damit fiel der Abschied zwar nicht ins Wasser, aber eben etwas kürzer aus als üblich. Fünf ereignisreiche Tage liegen hinter unseren Austauschschülern. Wir sagen danke für einen gelungenen Austausch 2016, danke für die tolle Unterstützung durch unsere Eltern und unseren Förderverein. Tot ziens 2017!

Donnerstag I 16.06.2016

Vorletzter Tag - der Tag der Präsentationen. Was man angesichts der Arbeiten vom Vortag nicht unbedingt erwarten konnte, es wurden durchaus passable Vorträge gehalten. Sowohl was die Ideen, und die Umsetzung, aber auch, was das Sprachliche anbetrifft, konnte sich sehen und vor allem hören lassen. Markkleeberg und Epe könnten eine Städtepartnerschaft eingehen, wenn sie denn nur wollten. Die Schüler fänden das zumindest gut.

Während die Gäste sich Leipzig via Völkerschlachtdenkmal von oben ansahen, bereiteten unsere Austauschschüler den Nachmittag vor. Kanufahren und das abschließende Barbeque beendeten den vorletzten Tag des diesjährigen Schüleraustausches. Eigentlich war es schon der letzte, denn es bleiben nur noch acht Stunden ...

Mittwoch I 15.06.2016

Heute im Angebot - Projektarbeit. Irgendetwas schulisch Sinnvolles müssen unserer Schüler ja auch tun. Lustfaktor gleich Null, Produktivität nun ja, wir werden morgen sehen, was herausgekommen ist. Das Problem ist leider hausgemacht - unsere deutschen Austauschschüler wollen perfekt sein und machen es dann lieber allein. Da interpretieren sie leider den Ansatz zum Schüleraustausch etwas falsch.

Dienstag I 14.06.2016

Was macht man mit 58 Schülern in Leipzig, wenn man ihnen die Besonderheiten der Stadt auf Englisch erklären möchte? Die Auswahl an englischsprachigen Führungen ist begrenzt: BMW, wollte uns in diesem Jahr nicht. Flughafen wäre eine Alternative gewesen, mit 100 km/h über die Startbahn ist aber auch nicht alles. Der Zoo, okay, Elefant, Tiger & Co. sind immer ein Besuch wert. Aber auch für 15-Jährige? Bliebe noch der Heimatsender MDR, schauen, wie "In aller Freundschaft", "Hier ab Vier" und "Brisant" produziert wird, könnte auch unsere niederländischen Freunde interessieren. Die hatten sich sogar vorbereitet und fragten die Guides fleißig aus, allerdings lagen sie beim Sender etwas falsch. Die Frage, ob auch "Logo" hier produziert werde, konnte die Frau des MDR nicht beantworten (wollen). Läuft ja auch auf dem ZDF. Was die Schüler zu sehen bekamen, nun ja, kann man machen. Den Lehrer mal in seiner grünen Jacke auf dem Greenscreen verschwinden und im Wetterbericht irgendwo in Sachsen-Anhalt wieder auftauchen zu sehen, hat schon was.

Nach einer ausführlichen Stadtführung, die unsere Schüler ihren Gästen bieten sollten (wir hoffen, der Weg führte nicht nur zu Primark & Co.), war der Nachmittag Herrn Asisi und seinem Panometer vorbehalten. Dort durften die Schüler in den Weiten des Grand Barrier Reef nach der obligatorischen Bierflasche des Meisters suchen, die er in all seinen Bildern versteckt. Nun ja, sagen wir mal so, gefunden haben die Schüler alles Mögliche, aber wie man auf diesem Bild aus 20 m Entfernung eine Bierflasche auf dem Grund erkennen kann, bleibt wohl allein ihr Geheimnis. Eine Flasche war´s jedenfalls nicht.

Montag I 13.06.2016

Besuch in Epe vom 14.03. - 18.03.2016

Phase 1 im diesjährigen Schüleraustausch. Wir fahren nach Epe. 28 Schüler und zwei begleitende Lehrer verbringen die nächsten fünf Tage in den Niederlanden, wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

Freitag I 18.03.2016

08:00 - Epe, 16:00 - Markkleeberg. Die Frisur sitzt ...

Kein Stau, gut durchgekommen. Danke an unseren netten Busfahrer, Herrn Geppert, danke aber auch an unsere 27 Schüler, die den Austausch zu dem gemacht haben, was er war - perfekt. Vorfreude auf den Juni, dann mit 28 deutschen Austauschschülern auch wieder vollständig, wenn Amar mit an Bord ist.

Donnerstag I 17.03.2016

Der vorletzte Tag gleicht in jedem Jahr einer Wundertüte. Was werden wir in den Präsentationen der Gruppenarbeit zum Thema „Be a reporter“ sehen und vor allem hören? Die neun Gruppen, gemischt aus den Austauschschülern, sollten sich mit den Besonder- und Eigenheiten der Niederländer und Deutschen auseinandersetzen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen, um eine mögliche Partnerschaft beider Städte anzubahnen. Alles fiktiv natürlich, trotzdem begaben sich die Schüler, so kreativ und überzeugend wie möglich, auf die Suche. Stress für die Einwohner von Epe, denn fast jeder, den die Schüler bei ihrer Recherche vor Ort antrafen, wurde interviewt. Komplettiert mit dem ein oder anderen Vorurteil versuchten die Schüler die Jury zu überzeugen, ihnen den ersten Preis zu geben. Am Ende war die Entscheidung nach drei Stunden so schwer nicht, Gruppe 3 – Jordan, Evelyn, Friedrich, Sam, Martin, Selina hießen die Sieger.

Zeit für Entspannung. 10 km hin, 10 km zurück, dazwischen lagen 60 Minuten Schwimmhalle in Vaasen. Und da steht kein Spaßbad. Erleichtert wurde das Ganze durch das phantastische Wetter, 12° C, strahlender Sonnenschein. Was will man mehr. Dass nicht jeder die Schwimmhalle von innen sehen wollte, war am Ende eher nur ein finanzielles Problem. Dafür gibt’s dann für Zuhause ein kleines Mitbringsel – einige Kartons Hagelslag aus dem nächsten Supermarkt.

Da macht das Barbecue am Abend noch um so viel mehr Spaß und das haben sich unsere Schüler auch redlich verdient. Keine Probleme, kein Genörgle über irgendwas …

So schön die Tage in Epe auch waren, unsere Schüler freuen sich auch wieder auf zu Hause. Und sei es nur auf´s eigene Bett ...

Mittwoch I 16.03.2016

Amsterdam mit 60 Menschen zu besuchen, alle beisammen und auch unbeschädigt zu halten, gleicht fast einem Ding der Unmöglichkeit. Vorab soviel als Statusmeldung: Alle sind noch an Bord.

Dafür bedurfte es einiger Sicherheitshinweise und so wurden unsere Schüler auch einer intensiven Unterweisung unterzogen. Kennt man vom Fliegen. Gefährdung Nummer 1: der Fahrradfahrer. Wobei die Frage offen bleibt, wer wen eigentlich mehr gefährdet, der Fußgänger den Radfahrer oder umgekehrt. Auf alle Fälle gilt: Lege dich nie mit einem Fietser an. Gefährdung Nummer 2: das Red-Light-District. Man würde einer Schulklasse wahrscheinlich bei einem Hamburg-Besuch kaum die Reeperbahn zeigen, aber die Holländer ticken eben etwas anders. Also Augen auf und durch. Die ein oder andere weibliche Person hatte damit so ihre Probleme. Nicht noch einmal. Nun gut, es gibt Schlimmeres auf der Welt. Gefährdung Nummer 3: die Großstadt an sich. Amsterdam ist groß und immer in Bewegung, da kommt man schnell mal vom rechten Weg ab und abhanden.

Hat man dies alles verinnerlicht, kann man die Stadt genießen. Grachten, Brücken, Museen, wir hoffen mal, dass die Schüler nicht nur die einschlägigen Schnellrestaurants gesehen haben. Einen groben Überblick bekamen wir während der Stadtführung, stark an die jüdische Geschichte Amsterdams angelehnt und abgerundet mit dem Besuch des Anne-Frank-Hauses. Letzterer bedarf keiner Worte, zu überzeugend ist das Konzept der Ausstellungsmacher, mit wenig viel zu erreichen: Der Besucher bewegt sich einfach auf historischem Boden und kann ungefähr erahnen, wie die Familie Frank gelebt haben muss.

Komischerweise ist die Busbesatzung bei der Rückfahrt immer munterer als bei der Hinfahrt. Liegt es an der Amsterdamer Luft? Das wäre mal noch herauszufinden.

Dienstag I 15.03.2016

Zweite Etappe des Schüleraustausch. Wenn etwas gut läuft, muss man es nicht verändern. Deshalb lautet auch in diesem Jahr das Projekt „Be a reporter“. Die Aufgabe, vergleiche Niederländisches und Deutsches miteinander und suche Gründe, warum beide Städte miteinander können könnten. Städtepartnerschaft nennt man das auch. Das kennen wir doch. Richtig, das war bis zum letzten Jahr unser Projektthema beim Rücktausch. Gut, hätten wir uns patentieren lassen sollen, die Gastgeber haben hier wohl ein relativ kurzes Langzeitgedächtnis. Macht nichts, die Schüler arbeiten mit Interesse und Engagement, befragen Einwohner der Stadt, drehen eigene Image-Filme und erstellen eine Bewerbungspräsentation. Ganz nebenbei werden die Englischkenntnisse erweitert. Im Vergleich zu den anderen Jahren agieren die Schüler mehr miteinander, was natürlich uns als betreuendes Personal freut. Zufriedene Kunden sind uns wichtig.

Am Nachmittag – Sportunterricht. Wie auch bei uns sind hier die klassischen Sportarten wie Leichtathletik und alle möglichen Ballsportarten auf dem Rückzug, damit kann man die Jugend von heute kaum noch locken. Deshalb erwartete die Schüler auch hier nichts Traditionelles. Stattdessen Indoor Cycling, Wall Climbing, Indoor Golf und Trampolin Jumping. Einige unserer Austauschschüler fremdelten etwas mit den Angeboten, versuchten sich am Ende aber trotzdem und staunten über sich selbst. Was will man mehr, muss ja nicht jeder ein zweiter Tiger Woods werden. Und Haltungsnoten am Abschlag wurden nicht vergeben. Einzig das Gefühl des bzw. der ein oder anderen zu frieren macht uns Sorgen. Falsche Kleidung, mangelnde Bewegung? An helfenden Optionen kann es nicht gelegen haben.

Am Abend will die Jugend Party machen. Davon wird es keine Berichte und auch keine Fotos geben, verbietet der Datenschutz. Wenigstens kalt wird da keinem werden …

Fazit: Keiner will bisher nach Hause.

Montag I 14.03.2016

Gute Anfahrt, großer Bus, guter Fahrer, freie Straßen. Was will man mehr, wenn man schnell und sicher an sein Ziel kommen möchte. Einzig das BAG, das Bundesamt für Güterverkehr, sah das heute wohl etwas anders und nahm unseren Bus nach der ersten Pause kurzzeitig aus dem Rennen. Die Schüler bemerkten richtig, dass das Amt für Güterverkehr wohl kaum für uns verantwortlich sein kann, wenn man aber das Gut etwas anders interpretiert, hat das alles wieder seine Richtigkeit. Das sah der Polizist wohl auch so und gab unserem Bus wieder frei. Planmäßig 16:30 erreichten wir Epe.

Kurze Begrüßung und ab zu den Gasteltern. Zufrieden kehrten alle nach zwei Stunden wieder zurück und die "Dutch games" konnten beginnen. Hut ab vor den Gastgebern, sie lassen sich immer etwas einfallen, um die Schüler sich einander besser kennenlernen zu lassen. Wer sich unter dem Spielenamen nichts vorstellen kann, schaue sich einfach die Bilder an und weiß, wie die Niederländer so ticken (können).

Abschließend die vielleicht größte Überraschung: Schule in Epe beginnt um 08:30.

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