0341 / 356890  Mehringstraße 8, 04416 Markkleeberg

Deutsch-niederländischer Schüleraustausch 2017

Sie sind hier: HOME » INHALTE » SCHULPARTNERSCHAFTEN

Besuch in Markkleeberg vom 12.06. - 16.06.2017

Phase 2 im diesjährigen Schüleraustausch. Wir erwarten unsere 19 Austauschschüler und ihre zwei begleitenden Lehrer ab Montag zu einem spannenden Programm.

Tag 10 / 16.06.2017

Letzter Tag im Schüleraustausch, der immer ein kurzer ist, denn es heißt "Time to Say Goodbye". Unsere niederländischen Austauschschüler und ihre zwei Begleiter verabschieden sich nach fünf schlafarmen, dafür aber aufregenden Tagen nach Hause. Auch in diesem Jahr können wir wieder auf einen erfolgreichen Austausch zurückblicken, der unseren Schülern eine andere Kultur näher gebracht, ihre Englischkenntnisse aufgefrischt und neue Freunde finden lassen hat. Ein großes Dankeschön geht auch an all unsere Austauscheltern, ohne die dieses Projekt nicht funktionieren würde. Danke für die Geduld, das tägliche Überlegen, womit man die Gäste kulinarisch verwöhnen kann, danke für die Transferdienste innerhalb und außerhalb unserer kleinen "Partnerstadt".

Tag 9 / 15.06.2017

Nachdem beim Aufenthalt in Epe mit dem Abgleichen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Kulturen bereits die Grundlagen gelegt wurden, ging es nun darum, eine mögliche Städtepartnerschaft anzubahnen. Dafür sollte jede Gruppe eine Art Kampagne erstellen, mit der man potentielle Entscheidungsträger überzeugen könnte. Den Konjunktiv könnte man perspektivisch weglassen, denn inzwischen haben sich so viele Ideen angesammelt, dass man das Projekt eigentlich auch in die Tat umsetzen könnte. Einige neue kamen auch beim diesjährigen Austausch hinzu.

Für unsere Austauschschüler stand in den Mittagsstunden etwas Verschnaufen auf dem Stundenplan, denn den Donnerstag nutzen unsere niederländischen Gäste traditionell zum Besuch des Völkerschlachtdenkmals. Zeit genug, sich für die sportlichen Nachmittagsaktivitäten und die Feierlichkeiten am Abend vorzubereiten.

Ebenfalls Tradition ist inzwischen das gemeinsame Kanufahren auf dem Cospudener See, bevor der Tag am Grill und der anschließenden Preisverleihung für die besten Projekt-Kampagnen ausklingt. Wobei der Donnerstag erfahrungsgemäß damit nicht zu Ende ist, denn schönes Wetter und Cospudener See ergeben die ideale Voraussetzung für die Party am Abend.

Tag 8 / 14.06.2017

Eine, wenn auch fiktive Städtepartnerschaft zwischen Epe und Markkleeberg streben unsere Austauschschüler an. Heute versuchten sie dafür Argumente zu finden, sammelten Informationen über beide Städte, glichen ab, befragten Bewohner der Stadt zu ihren Idee und bereiteten erste Attraktionen, wie z.B. eine Stadtführung durch Markkleeberg vor. Welche Kampagne sich letztendlich durchsetzen kann, sehen wir morgen, wenn alle Arbeitsgruppen sich einer Jury präsentieren.

Tag 7 / 13.06.2017

Um das Rätsel von gestern aufzulösen, dem jungen Mann, der in die noch vorhandenen Straßenbahngleise Markkleebergs gekommen ist, geht es den Umständen entsprechend gut, er weiß jetzt, was eine Tetanus-Spritze ist und kann nun leider erst einmal nur freihändig Fahrrad fahren. Aber ist noch munter dabei und das ist ja die Hauptsache.

Traditionell geht es mit den Holländern immer in das 360 °-Panorama im Panometer an der Richard-Lehmann-Straße. Aktuell ist die „Titanic“ zu sehen, zumindest das, was davon noch vorhanden ist oder was sich Yadegir Asisi darunter vorstellt. Man muss schon genau hinschauen, um sich das Drama am 14.04.1912 vorstellen zu können. Aber eigentlich geht es ja auch gar nicht um den Untergang, sondern um den Versuch des Menschen, die Natur zu beherrschen und am Ende daran zu Grunde zu gehen. Kann eben nicht funktionieren, wir hoffen, dass es die Schüler auch so gesehen haben.

Sollte BMW in den Niederlanden Absatzschwierigkeiten haben, was wir nicht wissen, dann haben sie zumindest alles getan, um den potentiellen Nachwuchs zu begeistern. Immerhin werden im Leipziger Werk die 1er und 2er-Familie wie auch der i3 und der i8 gebaut, die beiden eDrive-Modelle aus Carbon. Damit recycelbar. Was natürlich keiner will, bei 134.000 €-Anschaffungspreis. Dann eben klein anfangen, und das geht ja auch mit den klassischen Modellen, die man vom Zusammenschweißen der Stahlteile zu einer Karosserie über die Lackierung bis hin zur Ausstattung der Fahrzeuge in der Montage hat wachsen sehen können. Schon beeindruckend, zumindest körperlich hat es das junge Volk ganz schön mitgenommen, nach 150 Minuten Führung waren die meisten fertig mit der Welt und träumten wohl eher von einer Sitzgelegenheit im Bus als von einem Sportsitz im BMW.

Tag 6 / 12.06.2017

Alle Wege führen nach Rom, denkste. Aber nicht alle nach Markkleeberg. Dass wir derzeit dank zahlreicher paralleler Straßenbauprojekte ein gewisses Inseldasein fristen, kann das Navi des holländischen Busunternehmens natürlich nicht wissen. Da halfen auch alle ausgedruckten Anfahrtswege nicht, wenn der Fahrer die Abfahrt "Goethesteig" nicht nutzen möchte, dann möchte er nicht. So kennen unsere niederländischen Austauschschüler nun Markkleeberg wahrscheinlich besser als wir selbst, bisher sind 40minütige Stadtrundfahrten durch unsere Stadt eher unüblich. Naja, sie haben uns ja noch gefunden. Und die Austauschschüler sich auch, wenn sie nicht gerade mit dem Fahrrad alten Straßenbahnschienen folgen ...

Besuch in Epe vom 20.03. - 24.03.2017

Phase 1 im diesjährigen Schüleraustausch. Wir sind in Epe, 26 Schüler und zwei begleitende Lehrer verbringen fünf Tage in den Niederlanden.

Tag 5 / 24.03.2017

Letzter Tag in Epe. Heißt Koffer packen, diesen die steilen Treppen eines typischen niederländischen Doppelhauses hinunter zu schleppen, ohne eher unten zu sein als jener selbst. Ins Auto hieven, drei Runden um bzw. durch die Stadt fahren und dabei überlegen, wie es einem eigentlich nach 5 Tagen Schüleraustausch so geht. Traurig, schon wieder das neue "Zuhause" verlassen zu müssen, oder froh zu sein, die alten Gesichter wiederzusehen. Irgendwie war von jedem etwas dabei.

Wir sagen danke an unsere Gastgeber für die liebevolle Rundum-Betreuung und das tolle Programm und hoffen, im Juni ein Stück davon wieder zurückgeben zu können. Danke auch unseren Austauschschülern für fünf sorgenfreie Tage, die kleinen Sorgen konnten wir meistens lindern, es hat auch uns Spaß gemacht, mit euch unterwegs sein zu dürfen.

Britta Pöppl / Kai Kruppa

Tag 4 / 23.03.2017

Hightech ist ja schön und gut, manchmal kommt es aber auch auf das Inhaltliche an. Lernen wir jedes Jahr und trotzdem tappen die Schüler immer wieder in diese Falle. Was nützt mir ein Maximum an Apple-Produkten, wenn ich damit nichts anzufangen weiß. Darauf kommt es aber nun mal an, um ein guter Reporter zu sein. Aufgabe der heutigen Präsentation war, einen differenzierten Blick auf Epe zu geben. Was macht diese Stadt aus, aber auch, was fehlt ihr. Am Ende quasi eine Art Liebeserklärung. Aber dazu bedarf es eben auch der richtigen Worte. Am Englisch lag es sicher nicht, es braucht eben etwas Kreativität, um die Story an den Mann zu bringen. Unsere Gastgeber sehen das immer etwas anders, aber das macht das niederländische Schulsystem ja auch aus. Meint insgesamt, etwas mehr Engagement wäre wünschenswert gewesen. So etwas kann eben auch nicht durch die beste Technik kompensiert werden.

Nach dieser (geistigen) Anstrengung ging es ins Bad. Die Schwimmhalle im Stadtteil Vaasen ist kein Spaßbad, machte unseren Schülern aber nichts aus. Diesen Effekt kann man sich auch selbst schaffen. Selbe Geschichte wie oben.

Donnerstag heißt auch immer letzter Tag. Mit einem Barbeque verabschiedeten uns die Gastgeber, trotz kühler Temperaturen genossen alle Schüler den letzten Abend in der Schule.

Tag 3 / 22.03.2017

Wir waren gestern schon beim Thema neue Medien, machen wir weiter. In Epe passen die Nachbarn aufeinander auf. Okay, die Aufkleber „Wachsamer Nachbar“ kleben auch an unseren Briefkästen. Bei den Holländern geht man da eher mit der Zeit und gründet eine WhatsApp-Gruppe. Verdächtig, wer da nicht Mitglied ist.

Heute stand das Highlight dieser Woche auf dem Plan, „Komm, wir fahren nach Amsterdam“. Coole Stadt, immer in Bewegung. Und das gilt schon ab dem ersten Schritt aus dem Bus: Aandacht, fietsen. Das Fahrrad steht hier über allem und kommt auch überall her. Und nimmt samt Besitzer keinerlei Rücksicht auf nichts. Vorab, wir haben alle Schüler wieder an Bord.

Die Stadtführung in bewährten Händen des Geschichtslehrers, Mr. Tempelman, führte uns nicht durch das klassische Amsterdam mit Grachten & Co., sondern bot den Schülern ein differenziertes Bild durch die jüdische Geschichte dieser Stadt. Am Ende stand der Besuch des Anne-Frank-Hauses auf dem Programm. Inzwischen muss man sich bereits wochenlang vorher online anmelden, um überhaupt eine Chance zu haben, bis 15:30 Eintritt in das Museum zu bekommen. Sollte man kein Ticket haben, darf man sich in eine Reihe stellen und hoffen, es bis 18:00 wenigstens bis zum Eingang geschafft zu haben. Dann schließt das Haus. 4 000 Besucher pro Tag verdeutlichen das Interesse an der 14jährigen und ihrem Schicksal im Jahr 1944.

Freizeit hatten unsere Schüler auch, zu essen und zu kaufen gibt es ja in der Stadt genug. Manch einer hat es bis zur Abfahrt nicht geschafft, sich zu entscheiden, beides oder …

Ein langer Tag, gegen 21:00 Ankunft in Epe.

Tag 2 / 21.03.2017

Nun ja, in den Niederlanden ist alles etwas anders. Die Straßen enger, die Fahrradwege gefährlicher, das Wifi gehört wie die Butter zum Brot. Hat alles was mit Schule zu tun und deshalb ist die auch anders. Beginnt erst 08:30, es gibt groene, blauwe und, logisch, oranje Zonen, die die Handynutzung regeln. Sollen, muss man besser sagen, hält sich nämlich kaum jemand dran. Schüler, die wahrscheinlich gegen andere Regeln verstoßen haben, kehren hochmotiviert die Aula. Über die technische Ausstattung der Schule schweigen wir mal, weil sie mit unserer einfach nicht zu vergleichen ist. Da liegen ganze Hemisphären dazwischen. Was soll´s, lernen müssen die Schüler hier auch. Was und wie das genau aussieht, dazu recherchierten die Austauschschüler heute den ganzen Tag über, auch offline. Befragten Lehrer beider Länder zum Schulsystem, Einwohner Epes auf dem Markt zu den vermeintlichen Unterschieden und Gemeinsamkeiten beider Länder. Was rauskommt, sehen und hören wir am Donnerstag.
Auch unter Sport versteht man hier manches anders. Oder wären wir auf die Idee gekommen, in Kugeln verpackt Fußball zu spielen, oder mit Pfeil und Bogen den Robin Hood zu mimen. Und wem das immer noch nicht genug Ausgleich nach den geistigen Mühen des Vormittags waren, dem blieb immer noch Kickboxen. Schon spezifisch, unsere Gastgeber. Aber sympathisch das Ganze. Finden auch unsere Schüler.

Tag 1 I 20.03.2017

Mit etwas Verzögerung machten wir uns auf den Weg in Richtung Epe - ein Smartphone fehlte. Und das geht nun im 21.Jahrhundert gar nicht. Auch nicht, jedes Jahr dieselbe Strecke zu nutzen. Etwas Abwechslung sollte schon sein. Und so entschied sich unser Busfahrer mal so eben, die angestammte Route über Kassel zu meiden und stattdessen der A 2 einen Besuch abzustatten, wohlwissend, dass die eigentlich so etwas von stautauglich ist. Aber gut, er sollte Recht behalten, kein Stau und kaum mehr Fahrzeuge als sonst, einige kleine Umwege, statt durch Bad Oeynhausen eben dann um das Städtchen, von dem wohl keiner so richtig weiß, warum das eine Kurstadt ist. Aber wo Lotte liegt, sollte nun auch jeder Businsasse wissen, wenn er denn im Fußball mitreden will. Punkt 16:42 waren wir vor Ort.

Gastschüler und ihre Eltern warteten schon und nach einer kurzen Begrüßung durften unsere Austauschschüler dann die steilen Treppen ihres "Kurzzeit-Zuhause" erklimmen, ein lekker Abendbrot zu sich nehmen und sich dann durch den Regen schon wieder auf den Weg zur Schule zu machen - Dutch Games standen auf dem abendlichen Stundenplan. Kleine Spielchen zum Miteinander und Kennenlernen, das hat sich bewährt, und was sich bewährt ist auch gut.

Fazit: Alle gesund und munter und frohgelaunt. So kann der Schüleraustausch auch weitergehen.

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.