Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia"

Nachdem im Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia (JtfO) beim Basketball in der WK II sowohl das weibliche als auch das männliche Team der RHS gewannen, dürfen nun gleich zwei Teams unter dem Namen unserer Schule unser Bundesland Sachsen im Bundesfinale vertreten. Dafür fahren wir vom 24.04. bis zum 28.04.2018 nach Berlin, um unser Können noch einmal zu beweisen.
Begleitet wird das Mädchenteam von Frau Heisler und das Team der Jungen von Herr Mallast. In jedem Team fahren jeweils 9 Spieler mit, die wir euch nun vorstellen werden.

Unser Mädchenteam

Unser Jungsteam

Tag 4 I 27.04.2018 I Jungen

Am letzten Tag vor der Abreise stand für alle Teilnehmer ausnahmsweise kein Basketball auf der Tagesordnung. Stattdessen sollte durch kulturelle Bildung eine abwechslungsreiche Abrundung des Turniers geschaffen werden.
Deshalb trafen sich Jungen und Mädchen der Rudolf-Hildebrand-Schule zu einer Besichtigung des Bundeskanzleramtes in Berlin, welche spannende Einblicke in die staatlichen Strukturen Deutschlands und das private Leben Angela Merkels bot, wie zum Beispiel, dass sie am Wochenende gerne einmal aufs Land nördlich Berlins fährt, um dort baden zu können.
Danach unternahmen alle Beteiligten noch eine entspannende Stadtrundfahrt in Form einer Bootsfahrt auf der Spree, bei der Sehenswürdigkeiten wie der Berliner Dom, der Reichstag und der Berliner Fernsehturm aus einer ganz neuartigen Perspektive beobachtet werden konnten.
Insgesamt wurde dadurch ein guter Ausgleich zwischen sportlichen und kulturellen Aktivitäten geschaffen, also optimale Voraussetzungen einer gelungenen Klassenfahrt.
Nachmittags konnte dann noch einmal individuell die Stadt besichtigt werden, bevor am Abend die Abschlussveranstaltung des Bundesfinales 2018 mit den Siegerehrungen stattfand.
Dieses Stadion war zwar weit von unserer Unterkunft entfernt, aber dennoch gut zu erreichen, da man mit der Straßenbahn fast direkt bis zur Halle fahren konnte ;).
Als auch diese Abschlussveranstaltung mit integrierten Agrobatik- und anderen Showelementen beendet war, endete gleichzeitig der letzte wesentliche Punkt unseres Aufenthalts in Berlin.
Abschließend kann man sagen, dass die Mannschaft trotz des bereits erwähnten bitteren Ausscheidens in der Vorrunde viele hilfreiche Spielerfahrungen sammeln konnte und mit 3 gewonnen Spielen von 6 auch stolz auf diese Woche in Berlin zurückblicken kann.

Mädchen

Fast ausschlafen durften wir an unserem Spielfreien Tag. Nach gemütlichem Frühstück fuhren wir ins Regierungsviertel und trafen dort auf die Jungs unserer Schule. Gemeinsam wurden wir im Kanzleramt nach der gründlichen Sicherheitskontrolle herzlich empfangen und erhielten dann eine Führung, bei der wir alle unsere Fragen loswerden konnten.
Anschließend sahen wir die Stadt aus einem ganz anderen Blickwinkel, von einem Boot auf dem Wasser aus. Pasta und Pizza genossen wir sicher zurück auf festem Boden angekommen. Das perfekte Ende bot die Abschlussveranstaltung, bei der wir zusammen mit allen Teilnehmern die letzten Tage Revue passieren lassen und ausgiebig feiern konnten. Das letzte Highlight des Tages war das von Herr Mallast gesponserte Eis-Essen gegen 0 Uhr am Alex.

Tag 3 I 26.04.2018 I Jungen

Der heutige Tag unseres Aufenthaltes in Berlin beinhaltete neben der Platzierungsrunde außerdem noch den Besuch des außerordentlich impulsiven und akrobatischen Musicals „The One“ sowie die Besichtigung der wohl bekanntesten Berliner Sehenswürdigkeit, nämlich den Fernsehturm.
Jedoch lag der Fokus selbstverständlich auf dem sportlichen Aspekt, wenngleich die Enttäuschung des am ersten Spieltag verpassten Einzugs in die Hauptrunde noch deutlich anzumerken war.
Dennoch versuchten die Markkleeberger Korbjäger die bestmögliche Platzierung herauszuholen, wobei sie durch die äußerst unglückliche Spielkonstellation ohne den am Vortag erzielten Sieg rechnen mussten.
Man könnte meinen, dass der dadurch angesammelte Frust durch das erste Gruppenspiel gegen Saarland abgebaut werden musste, denn Sachsen begann sehr konzentriert in der Defense (Verteidigung) und sauber im Abschluss und konnte sich schnell einen 10-Punkte Vorsprung herausspielen.
Diesen Vorsprung ließen sich die Basketballer der RHS glücklicherweise auch nicht mehr nehmen und konnten dank einer gesteigerten Trefferquote im Bezug auf den vorherigen Spieltag eine Punktedifferenz von 19 zu Spielende herausspielen.
Damit bestand sogar noch die Chance um die Plätze 9-12 zu spielen, für den Fall, dass gegen den zweiten Gruppengegner Schleswig-Holstein gewonnen wurde.
Jedoch ließen diese den Markkleebergern aufgrund individueller Klasse und extrem vielen technischen Fehlern auf Seiten der sächsischen Vertretung keine Chance, sodass nun also das Platzierungsspiel um Platz 13 gespielt werden musste.
Der Gegner hieß diesmal Sachsen-Anhalt, welcher ausschließlich über Spieler mit JBBL (Jugend Basketball BundesLiga)-Erfahrung verfügte, wodurch deutlich wurde, dass auch für dieses Spiel maximaler Einsatz gezeigt werden musste.
Und so gelang Markkleeberg auch letztendlich ein knapper Sieg mit 4 Punkten Differenz gegen den Derbygegner aus Halle. Ursache für den mehr oder weniger überraschenden Sieg waren eine gute Mannschaftsleistung, sehr guter Einsatz und vor allem eine nochmal gesteigerte Trefferquote!
Jedoch wurde dieses für die Abrundung des Turniers optimale Ergebnis von der Verletzung eines bereits angeschlagenen und überaus wichtigen Spielers überschattet, welcher im Wurf gefoult wurde, auf den Fuß des Gegners trat, umknickte und sich vermutlich einen Bänderanriss zuzog.
Diese Tatsache ist persönlich sogar noch bitterer für den Spieler, da dieser erst kürzlich eine ganz ähnliche Bänderverletzung überstanden hatte. Darum an dieser Stelle eine gute Besserung und schnellstmögliche Genesung!
Dennoch ist es angesichts dieser Tatsache sogar eine noch beachtlichere Leistung des Teams, sich auch ohne die Unterstützung dieses wichtigen Spielers durchgesetzt haben zu können.
Damit war also der dritte Sieg im sechsten Spiel geglückt und der 13. Platz gesichert.
Trotzdem bleibt ein kaum merklicher, fahler Beigeschmack, da die einstigen Konkurrenten aus Niedersachsen mit gerad einmal einem Sieg aus 6 Spielen den 8. Platz erreichen konnten.
Trotzdem können wir stolz auf unsere Leistung, gerade am 2. Spieltag, sein und hoffentlich bald auch positiv auf den Verlauf dieses Berliner Bundesfinales 2018 zurückblicken.

Daniel Herrschuh

Mädchen

Der zweite und letzte Spieltag unseres Mädchenteams begann mit einem Spiel gegen Rostock. Es war unser bis dahin stärkstes Spiel und ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit viel Motivation gingen wir auf das Feld und warfen mehrfach Dreier. Doch leider unterlagen wir den Gegnern unerwartet mit 29:31.
In der Pause erhielten wir dann ein Lob eines außenstehenden Trainers, dass wir trotz unserer Niederlage das beste Teamklima hätten. Worüber wir uns sehr freuten. Außerdem beobachteten wir die anderen Teams.
Während des zweiten Spieles gaben wir alles, hatten allerdings mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Enttäuscht verabschiedeten wir uns mit drei Punkten Rückstand vom Gegner.
Baden-Württemberg wollten wir nun noch schlagen um Platz 15 zu erreichen. Die noch zum Rennen geeigneten Spielerinnen gaben alles, aber machten es unnötig spannend (Zitat Frau Heisler: ,,Wegen euch werde ich noch Alkoholikerin!“). Wenn auch nur mit der Stimme, kämpfte bis zum Schlusspfiff auch jeder auf der Bank. Dann löste sich die Spannung und es folgten auch Freudentränen.
Beim Verlassen der Halle durfte Frau Heisler nun endlich mal das rosa Siegerprotokoll mitnehmen. Wir fuhren gut gelaunt mit dem Bus zum Hotel, wo wir nach einem Dusch-Staffellauf, am Abend mit den Jungs den Friedrichpalast besuchten und anschließend das nächtliche Berlin vom Fernsehturm aus bestaunten.

Tag 2 I 25.04.2018 I Jungen

Heute begann der erste Wettkampftag für die Basketballer der RHS sehr früh, doch nach gut durchschlafener Nacht (der meisten Spieler) waren alle wach und konzentriert auf das bevorstehende Spiel, denn wie schon erwähnt, waren die Ambitionen hoch gesteckt, alle waren heiß.
Dementsprechend wurde auch das erste Spiel gegen Braunschweig aus Niedersachsen relativ deutlich mit 7 Punkten Differenz gewonnen, wenngleich die Trefferquote unserer Korbjäger noch ausbaufähig war.
Damit waren die Chancen auf die Hauptrunde und die damit verbundene Platzierung unter den besten 8 Schulmannschaften Deutschlands zum Greifen nahe, denn nur noch eine der beiden Mannschaften Bremerhaven (Bremen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) musste bezwungen werden.
Daher ist es leicht vorstellbar, wie hoch der Einsatz, aber leider auch die Nervosität war, was sich auch in der Dreierquote widerspiegelte. Dennoch gelang es den sächsischen Vertretern aus Markkleeberg einen komfortablen 6 Punkte-Vorsprung aufgrund guten Umschaltspiels zur Halbzeitpause herauszuspielen, eine optimale Ausgangslage also.
Allerdings konnte diese vorteilhafte Position von Bremen durch eine Reihe von Drei-Punkte-Würfen kompensiert werden, sodass wieder ein völlig offenes Spiel entstand. Und so gingen die beiden Mannschaften mit einem Gleichstand in die „Crunch-Time“. Allerdings wurde durch eine zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters der wohl wichtigste Spieler Markkleebergs wegen des letzten möglichen Fouls vom Spiel ausgeschlossen und die beiden anschließenden Freiwürfe vom Gegner verwandelt.
Demnach mussten unsere Basketballer in ihrem letzten Angriff definitiv punkten, um noch Chancen auf den Sieg zu haben. Deshalb fasste sich einer der Spieler ein Herz und machte den entscheidenden Korbleger tatsächlich rein, sicherte somit das so wichtige Unentschieden und bekam außerdem einen Bonusfreiwurf wegen eines Fouls!! Damit hatte Markkleeberg also 8,5 Sekunden vor Schluss noch die Chance, den Sieg zu holen und damit auch die Hauptrunde zu sichern. Doch leider konnte diese Chance nicht genutzt werden und so begann die Overtime, die Verlängerung.
Die startete jedoch gar nicht gut für Sachsen, denn sie gerieten sofort 5 Punkte in Rückstand. Kurz darauf wurde auch noch ein weiterer wichtiger Spieler Markkleebergs wegen der Foulanzahl aus dem Spiel verbannt. Damit war die Möglichkeit zu gewinnen natürlich deutlich geringer, doch Markkleeberg gab (natürlich ;)) nicht auf und kämpfe sich wieder auf 2 Punkte heran und hatte sogar noch die Chance auf den Sieg oder wenigstens den Ausgleich. Doch leider traf der letzte Korbversuch des Spiels nur den Ring und so ging das wichtigste Spiel des Tages verloren.
Dezente Demotivation war verständlicherweise die Folge, schließlich wurde die beste Möglichkeit zum Erreichen des großen Ziels so knapp vertan.
Trotzdem war es immer noch möglich, aufgrund der besseren Korbdifferenz den so begehrten zweiten Gruppenplatz zu erreichen. Doch leider taten uns unsere Gegner nicht diesen Gefallen, sodass sie letztendlich eine bessere Differenz von genau 2 (lächerlichen) Punkten hatten. Ohne eine subjektive Wertung in diesen Bericht integrieren zu wollen, war nun diese Platzierung auf dem dritten Platz in der Gruppe in zweierlei Hinsicht unglücklich, aber so ist eben der Sport.
Somit bleibt dem Team wohl jetzt nur noch übrig, das Selbstvertrauen nicht zu verlieren und noch eine möglichst gute Platzierung zu erreichen.

Daniel Herrschuh

Mädchen

Zeitiger als gestern mussten wir heute schon ‪um 7Uhr‬ beim Frühstück sein und starteten ‪um 9:15Uhr‬ unser erstes Spiel in der Doppelstockhalle.
Dieses Spiel gegen die Landessieger aus Thüringen begannen wir leider recht schwach. In den letzten drei Minuten gaben wir alles: Wir waren konzentriert, schnell und als Einheit auf dem Feld. Unglücklicher Weise reichte dies aber leider nicht zum Sieg. Nach einer erholsamen Pause folgte das Spiel gegen die Sportschule Bitburg.
Hier wurden wir etwas unsicher und kamen nicht gut gegen die starke Defense der Gegner an, weshalb auch dieses Spiel einer Niederlage wurde.
Im letzten Spiel des Tages traten wir gegen die Leistungssportler aus der Gastgeberstadt Berlin an. Mit Freude am Spiel gaben wir unser bestes, auch wenn dies leider nicht reichte.
Nach dem Tag in der Halle, fuhren wir wieder in die Unterkunft, wo die langersehnte Dusche auf uns wartete. Nach dem Abendessen, lassen wir nun den Abend mit Blick auf die Stadt ausklingen.

Tag 1 I 24.04.2018

Schulbeginn um halb zwölf. Was für ein Luxus!
Denn so spät begann der Tag unserer Basketballer bei ihrer Anreise nach Berlin zum Bundesfinale, für die meisten allerdings ein schon bekanntes Erlebnis.

Daher hatten auch alle eine gefüllte „Brotschi“ für die Reise eingepackt und fast alle einen Rucksack, da einer in der S-Bahn liegen gelassen wurde.
Insofern war also durchaus leichte Nervosität in Vorbereitung auf das Dienstag und Mittwoch stattfindende Turnier zu spüren ;).
Abgesehen von diesen eher unerheblichen Komplikationen verlief die Anreise glatt und verlief zügig und flüssig. Nach der Vorstellung am Berliner Hauptbahnhof mit unfassbarer Gesangseinlage einer Teilnehmerin aus dem musischen Profil und einer Laudatio auf unser Urgestein Herrn Mallast konnten wir auch die Unterkunft dank unseres Navigators schnell finden und beziehen - einfach nur schön!
Danach konnte noch das Umfeld des Hostels erkundet und letzte taktische Absprachen für das Turnier getroffen werden.
Allerdings beginnt unser morgiger „Schultag“ schon um 6 Uhr 15, weswegen es also auch nicht nur eine Entspannungsfahrt ist :D.
Trotzdem sind alle fit und absolut motiviert, ihr bestes zu geben und unsere Schule somit bestmöglich zu repräsentieren!!

Daniel Herrschuh

Diese Website benutzt Cookies, um Ihnen das beste Erlebnis zu ermöglichen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.