FREITAG I 14.03.2025
Letzte, sehr kalte Nacht in der Veluwe. Da war es schon gut, dass unser Bus mit einer Standheizung ausgestattet war. Und pünktlich um 08:00 waren die Scheiben dann auch frei, gaben einen letzten Blick auf die Schule und auf unsere Austauschschüler frei. Deren Unterricht begann heute übrigens erst um 12:00, aber natürlich waren alle da, um ihre deutschen Partner zu verabschieden.
Lange dauert es nicht bis zum Wiedersehen, am 12.05.2025 begrüßen wir die Niederländer als Gäste in Markkleeberg.
Danke allen Beteiligten für die Organisation, unseren Schülern auch ein großes Danke für sehr angenehme fünf Tage, hat wirklich Spaß gemacht.
DONNERSTAG I 13.03.2025
Tag 4. Arbeit am Projekt, gesucht wird der beste Flyer für die Tourist-Information. Die Schüler feilen an ihrer Präsentation bzw. an der Gestaltung ihres Flyers.
Am Nachmittag ging es an die frische Luft, das Veluws Museum Hagedoorns Plaatse präsentierte das Bauernleben der Vergangenheit. Außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten, die Saison startet erst am 15.04. Hier gab es neben zahlreichen Informationen zum bäuerlichen Leben früher auch noch Spiele dieser Zeit, wann standen unsere Schüler das letzte Mal auf Stelzen oder räumten beim Büchsenwerfen ab?
Das gemeinsame, für deutsche Verhältnisse von der Präsentation her sehr ungewohnte, in den Niederlanden aber weit verbreitete Form des Essens rundete den Tag ab.
MITTWOCH I 12.03.2025
Heute lassen wir mal Bilder sprechen. Neun und eine halbe Stunde Amsterdam. Stadtführung, Anne-Frank-Museum, genug Zeit zum Shoppen, etwas niederländische Luft schnuppern, die etwas anders daherkommt, aber nicht unlustig macht, sich permanent mit Fahrradfahrern auseinandersetzen, die kaum bis überhaupt nicht kompromissbereit unterwegs sind, am Ende tanzte im Bus die Diskokugel. Toller Tag in der Hauptstadt.
DIENSTAG I 11.03.2025
Der Besuch des Anne Frank-Museums gehört zum unbedingten Muss, wenn man sich wie wir morgen in Amsterdam aufhält.
Aber auch in Epe lassen sich zahlreiche Erinnerungsorte an den Zweiten Weltkrieg finden. Welche genau und welche Geschichte dahinter stecken, das ist die Aufgabe für unsere Schüler in den kommenden Tagen. Sie sollen eine "Traces of War-Tour" für die Tourist-Information (VVV) erstellen, begeben sich dafür auf Spurensuche in Epe selbst, befragen Anwohner und erstellen eine Route, die im Anschluss für Touristen als mögliche Interessenten in Form eines mehrsprachigen Flyers auch erlebbar sein soll. Der beste Flyer wird zusätzlich in die VVV-Homepage übernommen. Anreiz genug, sich auf den Weg zu machen.
Der Austausch findet aktuell unter erschwerten Bedingungen statt, die Schule wird im laufenden Betrieb umgebaut. Heißt, der Unterricht findet unter erschwerten Bedingungen statt. Die Schüler wechseln zwischen verschiedenen Standorten, lernen u.a. in Containern und auch auf Grund fehlender Raumkapazitäten mit jeweils einer anderen Klasse in einem Raum, im vorderen Teil findet Musikunterricht statt, im anderen z.B. Englisch. Für unsere Vorstellungen unvorstellbar, aber hier machbar.
Dienstagnachmittag ist Sportnachmittag. Allerdings wie immer völlig anders als bei uns. Dodgeball, ein Mischung aus Völker- und Basketball, bei der man versuchen muss, Bälle zu werfen, diesen auszuweichen oder sie zu fangen, als die eine Alternative, Kickboxen die andere. Letztere Sportart muss man nicht erklären, nur so viel, es gab, soweit wir wissen, weder blaue Flecken noch irgendeine gebrochene Nase. Lief alles fair ab.
MONTAG I 10.03.2025
Erster Tag im deutsch-niederländischen Schüleraustausch. Bedeutet immer 590 km auf der Autobahn, für alle Interessierten A 38, A 7, A 44, A 33, A 30, A 1, A 50, nach exakt acht Stunden Fahrzeit erreichten wir Epe um 16:00.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter der RSG Nord Ost Veluwe, unserer Partnerschule, verabschiedeten sich unsere Schüler in ihre Gastfamilien. Erstes Kennenlernen, erstes Abendessen folgten, um dann pünktlich 19:30 das Gemeinsame mit typischen niederländischen Spielen zu vertiefen.
Erster Eindruck: Allen unseren Schülern geht es gut, sie fühlen sich wohl mit ihren Austauschpartnern und ihren -familien.